3 Dinge, die jeder Streetfotograf braucht

0
539
3 Dinge, die jeder Streetfotograf braucht
3 Dinge, die jeder Streetfotograf braucht

Wer nicht weiß, was Streetfotografie ist, dem sei an dieser Stelle mal der US-Fotograf Bruce Gilden ans Herz gelegt. Der brachte es gezielt auf den Punkt: “Wenn Du die Straße beim Betrachten eines Fotos riechen kann, dann ist es Streetfotografie.“

Soviel vorab: die „beste“ Ausrüstung, im Sinne von speziellen Marken und Produkten, gibt es für einen Streetfotografen pauschal nicht. Vielmehr hängt sie vom individuellen Einsatzzweck, den persönlichen Vorlieben, dem bereits vorhandenen, kompatiblen Zubehör und vielen weiteren Faktoren ab. Es gibt aber in Sachen Zubehör drei Dinge, die für Streetfotografen nahezu unverzichtbar sind. Dazu gehören neben der obligatorischen Kamera die Objektive, eine schicke bzw. zweckmäßige Fototasche und ein bequemer Tragegurt.

1. Tragegurt

Streetfotografin mit Eddycam Schultergurt
Streetfotografin mit Eddycam Schultergurt

Nahezu unverzichtbar ist für den Streetfotograf ein guter Tragegurt. Jeder, der schon mal mehrere Stunden mit der Kamera in der Hand durch die Gegend gelaufen ist, wird diesen zu schätzen wissen. Was Du also als Erstes tun solltest: Befreie Deine Kamera vom mitgelieferten Standardgurt, der weniger eine ergonomische Tragelösung, sondern eher eine kostenlose Werbefläche für den Kamerahersteller darstellt. Beim Gurt spielt die Qualität die entscheidende Rolle, nicht die Marke. Was nutzt eine Topmarke, wenn es kneift und zwickt am Hals? Eddycam-Gurte sind solch ein Qualitätsprodukt. Die Elchledergurte schmeicheln auch nach langem Tragen der Haut, hinterlassen keine Striemen und verursachen auch bei sommerlicher Hitze keine Hautirritationen.

Unser Zubehör-Tipp

2. Tasche

Streetfotografin mit Tamrac Schultertasche
Streetfotografin mit Tamrac Schultertasche

Streetfotografen benutzen in der Regel kleinere Systemkameras oder kompakte DSLRs und sind mit weniger Equipment, wie ein bis zwei Objektiven, unterwegs. Dafür wird eine Tasche benötigt, die sich komfortabel tragen lässt und einen schnellen Zugriff auf die Kamera ermöglicht. Die Taschen sollten aber nicht nur funktionell sein, sondern der Träger oder die Trägerin wollen damit auch gut aussehen und sich wohlfühlen. Auch dann, wenn es wie so oft hektisch und stressig zugeht. Mindestens genauso wichtig wie der Wohlfühlfaktor ist es für einen Streetfotografen, dass er sich bei allen Wetterbedingungen, äußeren Umständen und Situationen auf den Schutz seiner Ausrüstung verlassen kann. Ob hier ein Rucksack oder eine Schultertasche zum Einsatz kommt, hängt vom persönlichen Geschmack ab. Mit einer Schultertasche ist man bei der Streetfotografie aber in der Regel besser bedient, da man schneller als bei einem Rucksack auf die Kamera und Wechselobjektive zugreifen kann.

Unsere Zubehör-Tipps

3. Objektive

Streetfotograf mit Tokina FiRIN Objektiv
Streetfotograf mit Tokina FiRIN Objektiv

Die Auswahl der Objektive erfordert von einem Streetfotografen sicher die umfangreichsten Überlegungen. Hier sind die Meinungen und Vorlieben so vielfältig, dass man nur eine grobe Orientierung geben kann. In den meisten Fällen kommen in der Streetfotografie Objektive mit Brennweiten zwischen 20 und 50 Millimetern (35mm Kleinbild) zum Einsatz. Das Ding dabei ist, dass die Objektive möglichst leicht und klein sein sollen. Denn kaum ein Streetfotograf möchte einen 2 Kilo schweren Glasklotz durch die Gegend schleppen. Pancake-Objektive, wie das brandneue Samyang 35mm F2.8 FE, das nicht einmal 100 Gramm wiegt und mit seinen 35 Millimetern perfekt ins Brennweitenuniversum der Streetfotografen passt, sind ideal. Speziell dieses Modell setzt allerdings eine spiegellose Kamera von Sony voraus, genauso, wie das größere und extrem detailgetreu auflösende Tokina FiRIN mit 20mm Brennweite und hoher Lichtstärke.

Besitzer von Kameras anderer Marken, wie Canon, Nikon, Fuji etc. sollten sich mal die manuellen Festbrennweiten von Samyang anschauen, die für nahezu alle Marken in vielen Brennweiten verfügbar sind. Denn ein manuelles Objektiv ist in der Streetfotografie kein Nachteil, ganz im Gegenteil.

Der eine oder andere fragt sich jetzt vielleicht: Warum eine Festbrennweite, schränkt mich das nicht ein? Nein, und das sehen die meisten Streetfotografen, die in der Mehrzahl Festbrennweiten benutzen, genauso.

Gründe, die für Festbrennweiten sprechen:

  • Festbrennweiten sind kleiner und leichter als Zoomobjektive (ausgenommen natürlich einige Bokeh-Maschinen mit hoher Lichtstärke), da hier weniger Glaselemente und komplizierte (schwere) Elektronik verbaut werden muss.
  • Festbrennweiten sind optisch überlegen und liefern oftmals schärfere Bilder. Sie besitzen keine beweglichen Elemente und weniger Glas als Zooms. Dadurch ist der Lichtverlust am Sensor geringer.
  • Sie haben meistens eine größere Blende (z.B. F1.4 oder F1.8) als Zooms, bei denen diese auf maximal F2.8 begrenzt ist. Das ist besonders für jene Streetfotografen wichtig, die gestalterisch mit Hintergrundunschärfe arbeiten möchten, zum Beispiel bei Street-Porträts. Außerdem haben solche lichtstarken Festbrennweiten den Vorteil, dass sie auch unter schlechten Lichtbedingungen noch ohne zusätzliche Lichtquellen verwacklungsfreie Bilder liefern.
Unsere Zubehör-Tipps

Alle genannten Produkte findest Du im deutschen Fachhandel.

Weitere Infos zum gesamten Sortiment unter:
www.hapa-team.de

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here