5 Tipps zur Benutzung von Richtmikrofonen

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Das Thema Videographie wird immer populärer. Das bestätigt sich nun auch im Social Media Bereich. Denn Facebook wurde Ende 2015 erstmals von der Spitze verdrängt und von Youtube, als „größte Social Media Plattform“ abgelöst. Wen wundert es, lassen sich dort doch allerhand Informationen finden, die schnell und einfach greifbar sind. Angefangen bei Kochtipps über Tutorials bis hin zu selbstgemachten Kurzfilmen und Musikvideos.

Durch die Möglichkeit auch mit DSLR Kameras, spiegellosen Systemkameras sowie kleinen Kompakten Videos in hochauflösender HD Qualität (und natürlich auch 4K) aufzunehmen hat sich die gesamte Medienlandschaft auf links gedreht. Mobile Videoteams sind immer seltener mit großen Equipment unterwegs. Musikvideos oder gar Kurzfilme werden mit geringstem Budget und kleiner Hardware realisiert.

Azden Mikrofon im Interview Einsatz
In Interview-Situationen empfiehlt es sich das Mikrofon leicht unterhalb des Kinnes zu platzieren.

 

Damit Deine Videos nicht nur für die Augen, sondern auch die Ohren ein Genuss sind, empfiehlt sich der Einsatz von Mikrofonen. Als wahres Multitalent erweißt sich dabei die Kategorie des Richtmikrofons. Wie Du das beste aus einem Richtmikrofon heraus holst, möchten wir mit den folgenden fünf Tipps näher bringen:

  1. Richtmikrofone lassen sich unterschiedlich positionieren!
    Man ist flexibel, denn das Richtmikrofon lässt sich bequem oberhalb, unterhalb oder seitlich der Geräusch-Quelle anbringen.
    Je nach Verwendungszweck empfiehlt sich, das Richtmikrofon an einer Ton Angel bzw. Boomstick anzubringen. So kannst du aus allen erdenklichen Positionen den Ton einfangen und das Mikrofon ist nirgends zu sehen.
  2. Shotgun Mikrofone nicht auf reflektierende Flächen richten!
    Mikrofone reagieren, wie nicht anders zu erwarten, sehr empfindlich auf Schall. Wird nun ein Richtmikrofon auf eine reflektierende Fläche wie Fußboden, Decke oder Wand gerichtet, ist nicht ausgeschlossen, dass die Reflektion des Schalls einen Hall auslöst und die Qualität der Aufnahme erheblich beeinträchtigt.
  3. Vergiss die tote Katze nicht!
    Es kommt, wie so oft aus dem englischen und bezeichnet einen Windschutz für Mikrofone. Im deutschen wird das fellartige Konstrukt nicht als „deadcat“ sondern als Windjammer, Fell, Pudel oder gar Puschel bezeichnet. Speziell bei der Verwendung des Mikrofons bei Außenaufnahmen empfiehlt es sich auf einen Windschutz zurückzugreifen. Schützt bereits der einfache Schaumstoff vor kleineren Windstößen und hält die beim Sprechen entstehenden und störenden „Pop“-Geräusche ab, ist es bei großen Windbewegungen ratsam das „Schutzvolumen“ um das Mikrofon herum zu vergrößern.

    Die Deadcat schützt das Mikrofon vor Wind und Wetter
    Bei starken Windbewegungen nicht vergessen einen Windschutz um das Mikrofon zu stülpen.
  4. Bleib in Reichweite!
    Dieser Tipp verlangt keiner weiteren Erläuterung. Naja vielleicht doch: Versuche das Mikrofon so nah wie möglich zu platzieren und spreche immer in Richtung des Mikrofons. Solltest du ein Interview führen, halte das Mikrofon in der Hand und platziere es entsprechend.
  5. Phantomspannung!
    Es geht nicht um das Musical, sondern um stumpfe Theorie. In fast allen Fällen handelt es sich bei Richtmikros um Kondensatormikrofone die Phantomspannung benötigen. Camcorder können Mikrofone mit Spannung versorgen. Es ist aber nicht immer der Fall. Deshalb gibt es Mikrofone, die sich mittels Batterie selbst mit Phantomspannung versorgen lassen.
AZDEN Richtmikrofon auf Canon DSLR
Richtmikrofone lassen sich einfach auf den Blitzschuh der DSLR-Kamera befestigen. Jetzt fehlt nur noch das Kabel und schon kann es losgehen.

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