Fotografieren in Zeiten von Corona: Astrofotografie

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Astrofotografie in Zeiten von Corona

Astrofotografie – den Nachthimmel fotografieren

In Zeiten von Corona scheiden einige Arten der Fotografie, wie zum Beispiel die Eventfotografie, selbstverständlich aus. Das ist aber noch lange kein Grund, die Fotoausrüstung einzumotten, bis die Krise vorbei ist. Ganz im Gegenteil. Insbesondere die Landschaft- und die Astrofotografie bieten tolle Möglichkeiten für schöne Fotos. Dafür reicht es oft schon, in den eigenen Garten oder auf den Balkon zu gehen.

Für Einsteiger und Profis in Sachen Astrofotografie gleichermaßen geeignet ist das fantastische Tokina FiRIN 20mm F2 FE – ein manuelles Objektiv höchster Güte. Drei Dinge machen es für Nachtaufnahmen des Himmels ideal:

  • Weitwinkel
  • Große Blende
  • Hohe Auflösung
Der Orionnebel, ein Emissionsnebel im Sternbild Orion
Der Orionnebel, ein Emissionsnebel im Sternbild Orion

Das manuelle Tokina FiRIN (Hinweis: es gibt auch eine Autofokus-Version des Tokina FiRIN Objektivs) eignet sich hervorragend für die Astrofotografie und erfüllt alle drei Anforderungen.

Dessen 20mm Brennweite sind ideal, um einen weiten Bereich des Nachthimmels abzudecken. Nach der korrekten Einstellung verschiebt sich der manuelle Fokus nicht mehr – weder bei längerer Belichtung noch beim Aus- und Einschalten der Kamera.

Astrofotografie

Der Weitwinkelcharakter des Objektivs unterstützt hervorragend die Darstellung der Sterne als Lichtspots. Die große Blende – oder in dem Fall auch schnelle Blende genannt – fängt auch dunklere Sterne ein und benötigt dafür kürzere Verschlusszeiten als Modelle mit kleinerer Blende.

So kann auch die ISO niedrig gehalten werden, was in weniger Rauschen resultiert. Die hohe Auflösung hilft dabei, die Sterne scharf abzubilden und chromatische Aberrationen zu minimieren.

Astrofotografie

Perfekt unterstützen lässt sich das Ganze noch mit der Benutzung des Hoya Red Enhancer Filters. Der Filter reduziert wirksam das gelbe Glühen am nächtlichen Himmel, dunkelt diesen ab und sorgt so für ein tiefes Blau.

Der Gesamtkontrast wird verstärkt und die Szenerie abseits des Himmels (z.B. Baumkronen) wird etwas abgedunkelt.

Astrofotografie

Einstellungen für die Astrofotografie

Wenn du dich an die Nachtfotografie herantasten möchtest, empfehlen wir dir folgende Basiseinstellung. Natürlich hängt die ideal Einstellung von den örtlichen Gegebenheiten ab.

  • Objektiv: Tokina FiRIN 20mm
  • Blende: F2
  • ISO: 4.000
  • Belichtungszeit: 10 Sekunden
In klaren, dunklen Nächten kannst du die Milchstraße herrlich fotografieren: Als helles, wolkiges Band, das sich über den gesamten Himmel zieht.
In klaren, dunklen Nächten kannst du die Milchstraße herrlich fotografieren: Als helles, wolkiges Band, das sich über den gesamten Himmel zieht.

Weitere Infos


Fotos auf dieser Seite:

Christophe Anagnostopoulos, Hoya, Unsplash

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