Equipment für die Landschaftsfotografie

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Es gibt, wie eigentlich immer, verschiedene Wege die zum Ziel führen. In unserem Fall, der Landschaftsfotografie sowieso. Jeder bevorzugt ein anderes Tragegerät oder eine bestimmte Brennweite.
Unser Sortiment hält einige sehr gute Gadgets parat, die dem ambitionierten Landschaftsfotografen die Arbeit erleichtern um zu tollen Ergebnissen zu kommen.

Die grundlegenden Bestandteile für eine Exkursion in die Landschaftsfotografie kann zum Beispiel wie folgt aussehen:

  • Kamera
  • Weitwinkelobjektiv
  • Filter
  • Stativ
  • Tragegerät

Kamera:
Welche Kamera zum Einsatz kommt liegt natürlich immer am persönlichen Geschmack und vor allem am Geldbeutel. Ich persönlich habe unterschiedliche Modelle über die Jahre gesammelt. Die Entscheidung welche Kamera zum Einsatz kommt, hängt immer davon ab was geplant ist. Möchte ich große Drucke fabrizieren, arbeite ich lieber mit einer Vollformatkamera. Bin ich auf reisen und benötige keinen großen Sensor, sondern will ein bisschen Gewicht einsparen, dann nehme ich eine DSLR-Kamera mit Crop-Sensor mit. Soll es noch ein bisschen kleiner sein, habe ich mir noch eine kleine Systemkamera zugelegt.

Weitwinkelobjektiv:
Je nach Sensorgröße bieten sich unterschiedliche Brennweiten an.
Es gibt für Vollformat Sensoren zum Beispiel die Tokina Objektive:
AT-X 17-35/4.0 Pro FX und
AT-X 16-28/2.8 FX .

Für Crop-Sensoren hat Tokina das
AT-X 11-16/2.8 Pro DX II und das
AT-X 12-28/4.0 Pro DX entwickelt.

Jede dieser Linsen ist mit Bestnoten ausgezeichnet und kann den Primelinsen der Hersteller durchaus das Wasser reichen. Die Lichtstärkeren Versionen sind natürlich prädestiniert um z. B. der Milchstraßenfotografie nachzugehen.

Filter:
Im täglichen Gebrauch ist ein Protektorfilter sicherlich nicht die schlechteste Wahl. Die Vergütungen der heutigen Linsen sind zwar selbst bei den günstigeren Linsen sehr hochwertig und beständig. Allerdings leidet eine Vergütung durchaus bei unsachgemäßer Reinigung. Gerade in der Landschaftsfotografie können auch Umweltfaktoren wie Sand oder Meeresluft der Kamera samt Objektiv zusetzen. Ein Filter ist deshalb zwar immer noch kein Muss aber sicherlich nicht die schlechteste Entscheidung.

Gerade wenn es darum geht Fotos bei Tageslicht zu schießen, sollte der Einsatz von ND-Filtern angedacht werden. Gerade weil der Helligkeitsunterschied zwischen Himmel und Erde zumeist sehr hoch ist, sind ND-Grad Verlaufsfilter empfehlenswert. Der obere Bereich kann so etwas abgedunkelt werden, während der Bodenbereich normal belichtet wird. Neutraldichtefilter gibt es auch in durchgängigen Varianten. Entweder mit fixer oder variabler Dichte. Variable ND-Filter sind nur in Form von Schraubfiltern erhältlich. Durch drehen des Filters, lässt sich die Stärke der Verdunklung verändern. Die fixen ND-Filter gibt es sowohl für das Schraubgewinde als auch in eckiger Form für das Cokin Stecksystem.

Ein schöner Nebeneffekt bei der Verwendung von Graufiltern ist, dass je nach Stärke der Neutraldichte die Wolken dynamischer wirken. Beim betrachten des Bildes bekommt mein ein Gefühl dafür, wie die Wolken weiter gezogen sind. Wellen die sich am Strand oder an Steinen brechen, lassen sich soweit „verzerren“ dass sie im Endergebnis wie Nebelschwaden wirken. Ähnlich verhält es sich bei Flussläufen und Wasserfällen.

Polfilter:
Bei Bergseen handelt es sich zumeist um sehr stilles und klares Gewässer. Ein Polfilter ermöglicht es, genau das einzufangen und die Spiegelung der Wasseroberfläche verschwinden zu lassen.

Stativ:
Die Wahl des Stativs ist immer davon abhängig wofür es gebraucht wird. Zwei Dinge sollten aber immer in den Überlegungsprozess einfließen: Arbeitshöhe und Stativkopf. Soll das Stativ auch für die Peoplefotografie verwendet werden, sollte die Arbeitshöhe so gewählt sein, dass Portraits im stehen auch möglich sind. Allerdings eignet sich diese Arbeitshöhe ebenfalls für so manche Landschaftsaufnahme. Nicht alle Stativköpfe halten das gleiche Gewicht. Gerade im Prime-Segment sind sowohl Kamera, als auch Objektiv oft sehr schwer. Soll auch Verwacklungsfrei gefilmt werden? Dann empfiehlt es sich einen Stativkopf mit Griff in Erwägung zu ziehen.
Natürlich ist das Gewicht nicht zu verachten. Manche Stative haben alle erdenklichen Features, fallen aber sehr ins Gewicht. Leicht bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass es sich nicht um ein robustes Arbeitswerkzeug handelt.

Rucksack:
Es ist wohl nicht von der Hand zu weißen, dass das Hobby oder die Berufung zum Fotografen mit einem Taschentick einher geht. Tendenziell geht die Vorliebe in Richtung Foto Rucksack. Zumindest im Bereich der Landschaftsfotografie. Viele Fotografen nehmen eine lange Wanderung durch unebenes Gelände in Kauf, um an den besten Ausgangspunkt für einmalige Fotos zu gelangen. Der Rucksack sollte hierbei genug Platz für das Equipment bieten, das Stativ verstauen und sogar noch ein bisschen Platz für Brotzeit und Kleidung mitbringen. Natürlich sollte ein Fotorucksack, aufgrund des hohen Gewichts, bequem zu tragen sein. Auch über mehrere Stunden. Die Tragesysteme sind da so unterschiedlich, wie die Qualität am Markt. Tamrac und GuraGear haben zu diesen Thema diverse Modelle für jeden Anspruch.

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