Einfacher Trick für scharfe Bilder mit manuellen Objektiven oder im manuellen Modus

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Trick für scharfe Bilder
Scha(r)f oder unscha(r)f - Mit einem kleinen, einfachen Trick zu scharfen Bildern.

Manuelle Objektive, wie die lichtstarken Festbrennweiten von Samyang, liegen voll im Trend. Mit Systemkameras kann man einerseits die alten Objektiv-Schätze aus dem Keller holen und weiter benutzen. Man kann sich aber auch gezielt ein neues manuelles Objektiv kaufen, das optimal auf die aktuellen, modernen Kameras abgestimmt ist.

Vorteile des manuellen Scharfstellens

Bis heute bietet diese Form des Scharfstellens in bestimmten Aufnahmesituationen Vorteile gegenüber den automatisierten Techniken, um scharfe Bilder zu erhalten. So kann zum Beispiel bei den hervorragenden Superweitwinkelobjektiven von Tokina in Verbindung mit entsprechenden Blenden auf eine automatische Fokussierung verzichtet werden. Vorteil dabei ist, dass die Kamera ohne Verzögerung durch die Fokussierung auslöst. Andere Gründe für das manuelle Fokussieren können auch ein niedriger Motivkontrast oder Dunkelheit sein.

Manuelle Objektive
Einfacher Trick für scharfe Bilder mit manuellen Objektiven oder im manuellen Modus

Manuelles Scharfstellen – es ist einfacher, als du glaubst

Was haben alle diese manuellen Objektive gemeinsam? Du musst mit ihnen von Hand scharfstellen. Mit den aktuellen Kameras ist das überhaupt kein Problem mehr, denn mit Fokus-Peaking, das nahezu jede Systemkamera beherrscht, lässt es sich auf den Punkt genau fokussieren. Zugegeben, es dauert mitunter etwas länger als mit Autofokus, es entschleunigt aber ungemein – und das in positiver Weise. Denn zehn toll komponierte und arrangierte Fotos sind doch allemal besser, als hundert mittelmäßige Schnappschüsse. Oder?

Andererseits hat man bei Motiven mit gleichbleibendem Abstand einen Geschwindigkeitsvorteil, da das automatische Fokussieren entfällt und die Kamera sofort auslöst.

Scharfe Bilder manueller Modus
Scharfe Bilder – auch mit AF-Objektiven lohnt sich in verschiedenen Situationen das Fotografieren im manuellen Modus

Scharf oder unscharf – bei bestimmte Brennweiten eine Millimeterentscheidung

Die Schärfe stellst du bei manuellen Objektiven direkt am Objektivring ein. Das funktioniert in der Regel recht gut. Vor allem bei Objektiven mit kurzen Festbrennweiten kann man nicht viel falsch machen, da ab einer Entfernung von 2-3 Metern sowieso alles scharf ist. Etwas kniffliger wird es bei mittleren und langen Brennweiten, also ab 50mm aufwärts. Denn hier ist die Schärfezone besonders bei offener Blende (z.B. Blende 1.2) recht gering. Anstelle der Augen werden dann schon mal die Ohren scharf abgebildet, weil sich Model oder Fotograf ein paar Millimeter von Fokussierstandpunkt weg bewegt haben.

Manuelle Objektive
Knackig scharfe Bilder mittels manuellem Fokussierens

Der Trick für scharfe Fotos

Hier deshalb ein kleiner und sehr einfacher Trick, wie du trotzdem hammerscharfe Bilder mit Deinem manuellen Objektiv auf den Sensor zauberst: Halte dich nicht zu lange mit dem Herumkurbeln am Fokusring auf, um exakt zu fokussieren, sondern stelle nur UNGEFÄHR auf Dein Motiv scharf. An den exakten Schärfepunkt tastest du dich jetzt dadurch heran, indem du deinem Körper leicht vorwärts oder rückwärts bewegst und dabei das Fokus-Peaking im Kamera-Sucher oder -Display im Auge behältst. So kannst du viel schneller arbeiten und durch kleinste Körperbewegungen die perfekte Schärfe an der richtigen Stelle platzieren.

Scharfe Bilder mit manuellen Objektiven
Wie du mit manuellem Fokussieren den exakten Schärfepunkt findest

Einfach, oder? Probier’s aus.

Infos zu den Samyang-Objektiven findest Du unter
Samyang-Deutschland.de

 

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