Tipps für schöne Frühlingsfotos

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Tipps für schöne Frühlingsfotos
Tipps für schöne Frühlingsfotos

Endlich Frühling!

Schnappe dir deine Kamera und geh raus, um diese tollen Farben, Blüten und Blumen einzufangen und nach neuen Bildideen zu suchen. Aber nicht nur die Natur bietet spannende Vorlagen für tolle Fotos. Auch in Parks, auf Straßen und Plätzen oder mitten in der Stadt findest du viele frühlingshafte Motive und Szenen. Tiere beim Toben, Menschen in Cafés – mit den Temperaturen steigt auch die gute Laune und die Motivauswahl.

Damit deine Fotos so richtig was hermachen, möchten wir die ein paar leicht umsetzbare Tipps an die Hand geben, die du sofort ausprobieren kannst.

Öfter mal die Perspektive wechseln

Öfter mal die Perspektive wechseln
Öfter mal die Perspektive wechseln / Bild: Sehnaz Seker

Wie sieht ein Schneeglöckchen von unten aus? Einfach die Kamera am Boden platzieren (ein Weitwinkelobjektiv wie das Tokina 11-20 wäre dafür ideal) und vor dem blauen Himmel fotografieren.

Blick nach oben richten

Blick nach oben
Blick nach oben

Blühende Kirsch- und Apfelbäume sind tolle Frühlingsmotive. Besonders der Kontrast aus hellen Blüten, dunklen Ästen und spannender Perspektive macht das Bild einzigartig. Lenke den Blick mit offener Blende auf eine Blüte oder ganze Äste. Wenn es windig ist, fokussierst du am besten manuell, besonders dann, wenn du mit weit geöffneter Blende arbeitest.

Bewegung einfangen

Bewegung einfangen
Bewegung einfangen

Eine Blüte ist ein statisches Motiv, dem durch Bewegung Leben eingehaucht werden kann. Vögel, Bienen und Wespen kommen langsam aus ihren Nestern und sorgen für Dynamik im Bild. Man muss zwar oft etwas warten, bis die richtige Bildkomposition steht, aber das Resultat lohnt. Wenn du zudem ein Makroobjektiv (z.B. von Tokina) besitzt, kannst du Tierchen und Blüten perfekt in Szene setzen.

Formatfüllende Bildausschnitte

Formatfüllend fotografieren
Ganz nah ran, auch ohne Makroobjektiv / Bild: Ryosuke Takahashi

Auch ohne Makroobjektiv kannst du ganz nah ran gehen, um Details prominent zu zeigen. Hierbei musst du auf die Naheinstellgrenze deines Objektivs achten, sonst werden die Bilder unscharf. Schaue hierbei nach Details mit hohen Kontrasten. Wenn du die Investition in ein Makroobjektiv scheust, mit dem du ganz nach ans Motiv rangehen kannst, sind vielleicht die weitaus günstigeren Kenko-Extension Tubes eine Alternative für dich, die „normale“ Objektive in ein Makroobjektiv verwandeln.

Spiele doch mal mit Formen und Gegenständen

 

Formen und Natur
Formen und Natur

Formen und Gegenstände als Kontrast zur Natur? Kombiniere doch Beides für interessante Aufnahmen. Lege zum Beispiel deine Kamera ins saftige Gras und lasse diese durch gezielten Einsatz einer großen Blende verschmelzen. Sei kreativ. Und anders.

Bäume und Spitzlichter

Spitzlichter - durchdringende Sonnenstahlen verwandeln sich in kleine leuchtende Kreise
Spitzlichter – durchdringende Sonnenstahlen verwandeln sich in kleine leuchtende Kreise

Wenn du dich etwas entfernt vor Bäumen platzierst, hinter denen die Sonne steht oder aufgeht, kannst du deine Bilder nahezu magisch erscheinen lassen. Bei nicht ganz geöffneter Blende verwandeln sich die durch die Blätter durchdringenden Sonnenstahlen in kleine leuchtende Kreise. Wichtig: die Blende bei sehr lichtstarken Objektiven (z.B. F1.2) nicht ganz öffnen, sondern um 1-2 Stufen abblenden. Sonst werden die Kreise zu weich und sind nicht mehr klar zu erkennen. Grundsätzlich ist eine große Blende (ab F 2.8) sehr hilfreich für den Effekt. Aber auch mit einer längeren Brennweite (ab ca. 100mm) kommst du durchaus ans Ziel.

Lichtsetzung

Achte auf die Lichtsetzung
Achte auf die Lichtsetzung

Die tiefstehende Frühlingssonne unterstützt dich beim Fotografieren, denn Motive werden eher seitlich als von oben angestrahlt. Blüten und Blätter werden so „durchsichtig“, wenn du diese vor der Sonne platzierst und fangen an zu leuchten. Im Sommer hingegen sorgt die dann hochstehende Sonne für ungewünschte Schatten. Investiere also etwas Zeit, die richtige Position für deine Aufnahmen zu finden.

Frühling in der City

Frühling in der City
Frühling in der City – triste Gebäude blühen auf

Blüten und Blumen machen selbst aus tristen Gebäuden einen farbenfrohen Blickfang. Wenn du auf Straßen unterwegs bist, spiele mit der Belichtungszeit und stelle diese zur Abwechslung manuell auf ca. 1/20 – 1/50 Sekunde. So kannst du die Blüten und Blumen scharf abbilden, während vorbeifahrende Fahrzeuge in Unschärfe verschwimmen.

Bilder „einrahmen“

Das Bild visuell einrahmen
Das Bild visuell einrahmen

Wenn Häuser, Äste, Bäume, große Steine und andere natürliche Bildelemente dein Hauptmotiv umrahmen, wird der Blick zusätzlich fokussiert. Dabei muss dein Motiv nicht in der Bildmitte liegen. Orientiere dich am goldenen Schnitt.

Weicher Wasserverlauf

Wasserverlauf glätten
Wasserverlauf glätten

Bäche und Flüsse versprühen im frühlingshaften Sonnenschein ihren eigenen Reiz, wirken aber oft hart und eingefroren – bildlich betrachtet. Mit einer langen Belichtungszeit kannst du den Wasserverlauf glätten. Was bei Sonnenschein allerdings oft schwierig ist, ohne überzubelichten. Hier helfen dir variable ND-Filter (z.B. HOYA) weiter, die das Bild in unterschiedlichen Stärken abdunkeln, damit du mit langen Belichtungszeiten arbeiten kannst.

Auf Linien im Bild achten

Auf Linie: Frühling in Hamburg
Auf Linie: Frühling in Hamburg / Bild: Sehnaz Seker

Linien, wie Wege, Straßen, Hecken oder auch klar abgegrenzte Blumenwiesen, die auf einen Fluchtpunkt zulaufen, lenken den Blick des Betrachters. Versuche mal, solche Linien gezielt ins Bild zu holen.

Nichts geht ohne Kirschen

Die Kirschblüte in Japan - Inbegriff des Frühlings
Die Kirschblüte in Japan – Inbegriff des Frühlings

Blühende Kirschbäume sind wohl eines der schönsten Motive, die der Frühling zu bieten hat. Die zartrosa Blätter schmeicheln jeder Aufnahme und sollten bei deinem Fotostreifzug nicht fehlen. Mit einem Weitwinkelobjektiv und einem Aufsteckblitz bist du dafür perfekt ausgerüstet. Den Blitz (z.B. Nissin i60A) brauchst du, wenn du Nahaufnahmen machen möchtest. Die Blüten würden sonst bei der Nahaufnahme mit einem großen Weitwinkel unterbelichtet dargestellt. Außerdem kann du die genaue Lichtrichtung des Blitz selbst bestimmen – anders als beim fest eingebauten Kamerablitz. Wenn du keinen Blitz zur Hand hast, kannst du auch mit der Spot-Messung deiner Kamera experimentieren, wenn dir diese Funktion zur Verfügung steht.

Zurück zum Blitz. Den steckst du nicht auf die Kamera, sondern bittest einen Begleiter, diesen seitlich zu halten. Oder du nutzt ein Stativ, wenn du alleine unterwegs bist. Ausgelöst wird der Blitz im Slave-Modus. Noch besser: du nutzt eine Funksteuerung, wie den Nissin Air 10s. Damit kannst du den Blitz irgendwo abstellen (z.B. auf einer Mauer) und musst bei Einstellungsänderungen nicht jedes Mal zum Blitz laufen.

Um den Ganzen die Krone aufzusetzen, schraubst du einen Polfilter vors Objektiv, der dir einen knackig blauen Himmel und mehr Farbsättigung ins Bild zaubert.

Das Beste zum Schluss: Menschen mit guter Laune fotografieren

Menschen mit guter Laune
Frühling macht gute Laune / Bild: Sehnaz Seker

Wenn du mit Freunden und Familie unterwegs bist, hast du die besten Motive immer dabei. Ein Porträt der Kinder unter der Blütenpracht des Kirschbaums? Besser geht’s nicht. Das Leben ist schön.

Und jetzt bist du dran!


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Bildmaterial auf dieser Seite:
Tokina, Unsplash, René Schubert, Hoya, Ryosuke Takahashi, Sehnaz Seker

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